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Spuren

23.07.1893.

Es wurde die Erste Tennismeisterschaft von Sombor stattgefunden, in der den ersten Platz Ištvan Bajšaji erworben hat. Später wurde der ganze Somborer Sport nach Tennis berühmt, und in den dreißiger Jahren spielte man Tennis auf zehn Spielplätzen, auf denen, und nicht nur dort, Aleksandar Majer, Filip Maksimović, Brüder Josip, Karlo und Mihajlo Parčetić unbesiegbar waren, dann auch Borislav Gradjanski war ein sehr guter Tischtennispieler. Sie haben, neben anderem, drei Jahre nacheinander 1932/34 den berühmten "Erlts Becher" erworben, der ihnen als dauerhaftes Eigentum zugeteilt wurde.

24.07.1750.

Mit vielen Zeremonien und Feiern, wurde der Grundstein für den Ausbau des Gespanschaftsgebäudes gelegt. Den Grundstein und die Arbeiten hat der Guardian von Sombor und der Bezirkshauptmann Anton Dežević geweiht. Dieser Zeremonie wohnte auch Franz de Redl bei, der Leiter der Kammergüter, dann auch Pavle Gardoci, Kammeraufseher, Martin Parčetić, der erste grosse Bürgermeister von Sombor und andere. In die Grundlagen wurde ein Stück des Kreuzes von Jerusalem neben anderen Reliquien gelegt, zwei silberne Münzen und eine Goldmünze. Aber bis heute kann man nicht bestimmen, welches Gebäude es war, oder es sein sollte, weil es sehr wahrscheinlich scheint, dass die Franziskaner den weiteren Ausbau verhindert haben, damit sich "die lieben Klänge der Sonntagsmesse nicht mit dem Klirren der Ketten an den Häftlingen mischen", weil, wie es scheint, der Bauplatz gegenüber der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit war.

24.07.1789.

Es wurde das Projekt für den Ausbau eines berühmten Somborer Gebäudes unterschrieben. Dieses Gebäude wurde vom Volk PAKAO (Hölle) gennant. Das Gebäude hatte sieben Fenster, diesen Fenstern entsprachen Kellerfenster, und in der Mitte des Gebäudes befand sich die Kellertür. Das alles geschah, weil das Kellergeschoss inzwischen ein Keller geworden ist, weil es später dieses ganze Terrain mit dem Dämmen um einen Meter aufgehoben wurde. Das Gebäude wurde im Jahre 1977 niedergerissen, um so Platz für den Ausbau des Hotels "Sloboda" befreien zu können.

25.07.1752.

Der Leiter der kaiserlichen und königlichen Güter in Bačka und Srem und der geheime Kaiserrat, der Graf Franz de Redl, überreicht festlich den Bewohnern von Stapar den Garantiebrief, womit ihnen garantiert wird, dass sie nie mehr beunruhigt und von diesem Ort vertrieben werden. Nämlich, diese Garantie wurde ihnen überreicht, weil eben in demselben Jahr die Vorfahren dieser heutigen Bewohner von Stapar mit Macht aus ihren früheren Wohnorten Vraneševo und Bokčenovići in diesen Ort umgezogen wurden.

27.07.1779.

Es wurde in den Gehöften von Sombor, die Ostgradina gennant wurden, Vasilije Kovačić geboren, der nach dem Studium der Philosophie und nach dem Priesterseminar in Sremski Karlovci nach Sombor zurückkehrt. Hier hinterliess er sehr tiefe Spuren in dem Bildungswesen. An der Jahrhunderwende des 17. und des 18. Jahrhunderts hat er hier die erste private Grammatikale lateinische Schule gegründet und geführt. Diese Schule war bekannter als Mala gimnazija (Kleines Gymnsium) für die Schüler ohne Rücksicht auf ihr Glaubensbekenntnis. Da er sich für die materielle Förderung des Schulwesens durch die Einführung der dritten Tasse in die Kirchen einsetzte, geriet er in Konflikt mit Kirchenbehörden, und er wurde nach Mol versetzt. Gleichzeitig war er Segediner Bezirkspriester. Er kommt nach Sombor 1830 als Bezierkspriester zurück, und nahm an der Begründung des Serbischen Lesesaales teil, aber er nahm auch an den wichtigen Verhandlungen für die Rettung von Sombor teil. Er verhandelte sowohl mit dem serbischen Heer als auch mit den Ungarn, in dem Aufstand 1848/49. Bis zum Ende seines Lebens war er Leiter und Lehrer der Lehrerschule. Er starb am 20. September 1857 in Sombor, wo er auch begraben wurde.

27.07.1856.

Es wurde eine Umleitung an der Donau ausgebaut. Damit wurde der Eingang in den Franz-Kanal aus Bački Monoštor in Bezdan vesetzt, weil der frühere Eingang die Donau mit ihren Anschwemmungen gestopft hat. Nach dem Projekt von Ferenz Mihalik, wurde in diesem Kanal die Schiffahrt mit den Schiffen bis 63 Meter Länge und mit der Breite bis zwei Meter ermöglicht. Es wurde das erste Objekt dieser Art in Europa, das mit dem Beton gebaut wurde. Eine Neuigkeit war auch das, dass auf der Baustelle auch die Betonfabrik aufgebaut wurde, und der Beton wurde in eisernen Kisten auf den Grund hinuntergelassen und dort mit der Öffnung gelegt. Das machte den Ausbau billiger, aber auch das hat die Neugier der Fachleute aus Europa geweckt, die das alles begleitet haben. Auf diese Umleitung wurde eine Gedenktafel gestellt, die der Bildhauer Antal Gerendi gemacht hat.

27.07.1868.

Es begann mit der Arbeit in Sombor die Somborer Sparkasse, unter der Vorsitzung des Rechtsanwalts Jožef Bartal, mit dem Kapital, das mit dem Aktionverkauf von 30.000 Forint gesammelt wurde. Diese Aktionen wurden von 126 Aktionäre gekauft. Den Verwaltungsausschuss machten 12 Mitglieder, der Hauptbuchhalter war Karlo Bijelicki, der Begründer der Somborer Bibliothek. Die Geschäfte dieser Anstalt waren sehr gut, und sie wurde sehr schnell die stärkste Anstalt in Bačka mit dem Kapital von 4,6 Million Forint, das wahr dreifach mehr als das Kapital der stärksten Bank – der Zentralen Kreditanstalt. Sie hatte im Dauer von 25 Jahren den Umsatz von 200 Millionen Forint.

28.07.1818.

In dem Dorf Ban in Baranja wurde Dordje Stefanović Kojanov geboren, der Begründer des Dichterstammes Stefanović, weil sich damit auch sein Sohn Vladislav und die Tochter Sofija befasst haben. Er beendete das Studium der Philosophie in Pest als Zögling des Tekelianums, und danach auch besuchte er das Priesterseminar in Sremski Karlovci. Er kommt nach Sombor an die Stelle des Katicheten, und bald wurde er Priester. Die Zeit des Ungarischen Aufstandes 1848/49 verbrachte er als Professor in dem Gymnasium in Šabac. Er starb am 8. Februar 1883, gepflegt von seiner Frau Ljubica und seiner Tochter Sofija, die Lehrerin in Kać war, wo er auch begraben wurde.

 

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